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Träume
sind
nach
Auffassung
vieler
Wissenschaftler
nichts
weiter
als
zufällige,
chaotische
elektromagnetische
Entladungen
im
Gehirn.
Der
Träumer
erstellt
aus
diesem
Chaos
assoziativ
seine
Traumbilder.
Die
Traumbilder
entsprechen
somit
mehr
oder
weniger
unterbewussten
Wünschen,
Ängsten,
Hoffnungen
etc..
Diese
Deutung
von
Träumen
wird
hier
nicht
geteilt.
Träume
sind
weitaus
komplexer,
vielfältiger
und
realitätsbezogener.
Um
Träume
überhaupt
verstehen
zu
können
muss
man
sich
erst
ein
mal
von
der
Vorstellung
trennen,
alle
Träume
seien
gleich
und
mit
dem
gleichen
Erklärungsmuster
verstehbar.
Tatsächlich
gibt
es
viele
verschiedene
Traumebenen,
und
bereits
die
Einordnung
eines
Traumes
in
die
zugehörige
Traumebene
kann
sehr
schwer
sein.
Die
Spannweite
der
Träume
reicht
von
realen
Begebenheiten
bis
zu
frei
generierten
Phantasieträumen.
Träumt
also
ein
Mensch
davon,
dass
ihm
eine
bis
zum
Traumzeitpunkt
unbekannte
Person
etwas
erzählt,
ein
Geheimnis
anvertraut,
also
z.
B.
homosexuelle
Neigungen,
so
kann
dieser
Traum
bedeuten,
dass
man
Kontakt
hatte
mit
einer
Person
mit
homosexuellen
Neigungen,
die
man
vielleicht
später
(eine
Woche,
ein
Jahr)
kennenlernt,
oder
der
Traum
kann
bedeuten,
das
man
sich
mit
der
Frage
beschäftigt
hat:
Wie
würde
ich
reagieren,
wenn
mir
jemand
von
solchen
Neigungen
erzählt.
Die
erste
Deutung
wäre
zutreffend
für
einen
Traum,
der
auf
einer
der
Realitätsebenen
in
der
Traumwelt
stattgefunden
hat,
die
andere
Deutung,
wenn
der
Traum
in
einem
von
uns
erzeugten
Szenario
gespielt
hat.
Wie
sehr
diese
Deutungen
auseinander
liegen
wird
einem
spätestens
dann
klar,
wenn
die
Person
im
Traum
einem
bekannt
ist.
Das
heißt,
dass
eine
zutreffende
Traumdeutung
ohne
Erkennen
der
Traumebene,
auf
welcher
der
Traum
sich
ereignete,
unmöglich
ist.
Angesichts
dieses
Umstandes
mag
die
oft
beklagte
Unfähigkeit
in
der
westlichen
Hemisphäre,
sich
an
seine
Träume
zu
erinnern,
eher
ein
vernünftiges
Verdrängen
von
nicht
zu
verarbeitenden
Informationen
sein,
als
ein
Hinweis
auf
verdrängte
"unterbewusste
Triebe".
Nichtsdestotrotz
wird
es
nun
an
der
Zeit,
die
Informationen
der
Traumwelt
in
die
Tagwelt
hinüberzunehmen,
das
unglaubliche
Informationspotential
der
Traumwirklichkeiten
endlich
anzuzapfen
und
so
der
Wirklichkeit
näher
zu
kommen! |