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Wir
werden
hier
im
folgenden
die
Relativität
von
Raum
und
Zeit
und
Ihre
Auswirkungen
auf
die
Psyche
betrachten.
Psyche
und
Seele
und
Bewusstsein
werden
synonym
benutzt.
Geschwindigkeit
und
Gravitationsfelder
als
Beschleunigungszustände
Die
Relativitätstheorie
sagt
aus,
dass
für
ein
Teilchen,
das
sich
mit
großer
Geschwindigkeit
bewegt,
die
Zeit
langsamer
vergeht.
Eine
hohe
Geschwindigkeit
ist
nur
dadurch
erreichbar,
dass
auf
dieses
Teil
vorher
eine
positive
Beschleunigung
gewirkt
hat.
Anders
ausgedrückt
ist
die
Geschwindigkeit
eines
Teilchens
das
Ergebnis
der
Beschleunigungen,
die
auf
es
gewirkt
haben.
Wir
wollen
daher
im
folgenden
bei
der
Psyche
von
einem
Beschleunigungszustand
reden
statt
von
der
Geschwindigkeit
selber.
Dabei
ist
jedoch
immer
zu
berücksichtigen,
dass
der
Beschleunigungszustand
nicht
das
Maß
der
Kraft
ist,
die
gewirkt
hat,
sondern
das
Maß
der
Wirkung
dieser
Kraft.
Tatsächlich
erfährt
der
menschliche
Körper
ja
die
dauernde
Beschleunigungskraft
der
Erdanziehung,
diese
entfaltet
jedoch
keine
Summationswirkung,
die
Geschwindigkeit
nimmt
nicht
zu,
außer
im
freien
Fall
natürlich.
Im
Gravitationsfeld
der
Erde
wirkt
die
Oberfläche
als
gleichstarke
gegengerichtete
Kraft,
so
dass
sich
die
Beschleunigung
nicht
in
zunehmender
Geschwindigkeit
ausdrückt
und
sich
somit
den
Beschleunigungszustand
im
Laufe
der
Zeit
nicht
ändert.
Der
Beschleunigungszustand
im
Gravitationsfeld,
der
ja
ebenfalls
das
Vergehen
der
Zeit
relativistisch
beeinflusst,
drückt
sich
hier
also
nur
direkt
durch
die
Kraft
des
Gravitationsfeldes
aus,
es
findet
im
Gegensatz
zur
Geschwindigkeit
jedoch
keine
Summationswirkung
statt.
Die
Psyche
als
masseloses
Teil
Wenn
im
folgenden
die
Relativitätstheorie
auf
die
Psyche
angewendet
wird,
so
hat
dieses
als
Voraussetzung,
dass
wir
die
Psyche
als
physikalisches
Teilchen
betrachten
und
ihr
physikalische
Eigenschaften
zuordnen.
Selbstverständlich
kann
von
der
Psyche
als
Teil
überhaupt
nur
geredet
werden,
wenn
man
ihr
eine
eigene
Realität
zuspricht
und
sie
nicht
nur
als
Ergebnis
neuronaler
Prozesse
im
Gehirn
versteht.
Es
mag
nun
viele
Leser
geben,
die
hier
bereits
die
Lektüre
abbrechen
wollen,
es
sei
jedoch
empfohlen
weiterzulesen
und
anschließend
zu
versuchen,
die
hier
dargestellten
Zusammenhänge
und
mit
der
neuronalen
Theorie
zu
erklären.
Also
davon
ausgehend,
dass
die
Seele
bzw.
Psyche
eine
eigenständige
Existenz
besitzt
und
in
dieser
Welt
als
reales
Teil
erscheint,
lässt
sich
vermuten,
dass
dieses
Teil
eine
sehr
geringe
Masse
hat.
Bis
jetzt
sind
keine
realen
Masseverluste
bei
Eintritt
des
Todes
(nach
der
aktuellen
Definition
das
Ende
der
Gehirnfunktion)
festgestellt
worden.
Zwar
hat
es
immer
wieder
Versuche
gegeben,
hier
messbare
Verluste
als
Nachweis
für
die
Realität
einer
eigenständigen
Psyche
zu
finden,
aber
diese
Versuche
sind
gescheitert.
Schon
immer
ist
die
Psyche
mit
Energie
gleichgesetzt
worden,
ohne
einen
festen
Ort
im
Körper,
an
dem
sie
sich
aufhielte.
Wenn
man
diese
Betrachtung
als
richtig
akzeptiert
so
folgt
daraus,
dass
die
Ruhemasse
der
Seele
gleich
null
und
somit
also
am
ehesten
mit
dem
Photon
vergleichbar
ist.
Auch
diese
Betrachtung
deckt
sich
weitgehend
mit
den
Beschreibungen
der
Mythologien
und
Religionen.
Man
mag
einwenden,
dass
diese
Mythologien
und
Religionen
die
Psyche/Seele
nie
als
physikalisches
Teil
betrachtet
haben,
aber
genau
hierin
sehe
ich
die
große
Chance
der
Relativitätstheorie.
Der
Gedanke,
dass
die
Seele
sich
physikalisch
nicht
beschreiben
ließe,
widerspricht
unserer
Alltagserfahrung,
nämlich
der
Tatsache,
dass
eben
diese
Psyche
die
physikalische
Welt
beeinflusst,
z.
B.
durch
Auslösen
eines
neuronalen
Impulses.
Es
kann
diesen
Einfluss
der
Seele
nur
geben,
wenn
sie
auch
physikalisch
in
Erscheinung
tritt.
Nun
es
ist
nie
gelungen,
hier
messbare
Merkmale
der
Seele
zu
benennen
und
das
soll
im
folgenden
auch
gar
nicht
versucht
werden.
Umgekehrt
jedoch
gilt,
dass
wenn
die
Psyche/Seele
physikalische
Eigenschaften
besitzt,
dann
lassen
sich
Wirkungen
physikalischer
Ereignisse
auf
die
Psyche
beschreiben
und
Aussagen
grundsätzlicher
Art
über
die
Verhaltensmöglichkeiten
der
Seele
machen.
Die
Verbindung
der
Seele
mit
dem
Körper
Wir
sagten,
dass
die
Seele
noch
am
ehesten
mit
dem
Licht
verglichen
wurde
und
dass
das
Photon
als
masseloses
Teil
noch
am
ehesten
die
physikalischen
Eigenschaften
der
Psyche
wiederspiegelt.
Nun,
über
das
Photon
wissen
wir
einiges
z.
B.:
Es
kann
Lichtgeschwindigkeit
erreichen,
wenn
es
sich
als
Lichtstrahl
frei
durch
den
Raum
bewegt.
Wenn
das
Photon
von
einem
Elektron
eingefangen
wurde,
so
nimmt
es
die
Geschwindigkeit
des
Elektrons
an,
die
unterhalb
der
Lichtgeschwindigkeit
liegt.
Auf
den
Menschen
übertragen:
Die
Seele
wird
durch
den
Körper
eingefangen,
sie
befindet
sich
in
einem
ähnlichen
Beschleunigungszustand
wie
ein
eingefangenes
Photon.
Sie
verändert
den
Zustand
des
Körpers
in
Analogie
zum
Photon
und
steigert
den
energetischen
Zustand.
Beim
Menschen
ist
dieser
Unterschied
der
Unterschied
zwischen
Leben
und
Tod.
Natürlich
ist
hier
der
Vergleich
mit
einem
einzelnen
Photon
unpassend.
Wir
gehen
hier
davon
aus,
dass
die
Seele
wie
ein
Wellenpaket,
wie
eine
Struktur,
eine
energetische
Struktur,
die
gewissermaßen
am
Körper
andockt,
zu
betrachten
ist.
Zu
vermutendes
Verhalten
Wenn
die
Seele
eine
ruhemasselose
Struktur
darstellt,
wäre
zu
erwarten,
dass
sie
keinen
starren
Beschleunigungszustand
besitzt.
Je
nach
energetischen
Zustand
müssten
erhebliche
Unterschiede
der
Beschleunigung
auftreten,
die
sich
bis
zu
Zuständen
nahe
oder
gleich
der
Lichtgeschwindigkeit
erstrecken.
Grundsätzlich
wäre
keine
sehr
hohe
Energie
erforderlich
um
Änderungen
der
Beschleunigung
zu
bewirken.
Selbst
ein
Zustand,
der
dem
freien
Photon
entspricht,
wäre
denkbar.
Die
Energieänderungen
könnten
dabei
sowohl
von
der
Seele
als
auch
vom
Körper
ausgehen.
Die
Wechselwirkung
zwischen
Körper
und
Seele
ist
grundsätzlich
in
beiden
Richtungen
möglich.
Des
weiteren
wäre
die
Wahrnehmung
von
Raum
nicht
starr
sondern
flexibel,
es
müssten
Zustände
auftreten,
die
den
Raum
mal
größer
mal
kleiner
erscheinen
lassen.
Natürlich
würde
sich
auch
hier
die
Möglichkeit
zu
wahrhaft
abenteuerlichen
Spekulationen
über
Bewegungen
im
Hyperraum,
in
wahrscheinlichen
Welten
(bevor
die
Wellenfunktionen
zusammenbrechen)
und
ähnliches
bieten.
Oh
ja,
dieser
Gedanke
der
masselosen
Seele
öffnet
Türen
die
unsere
Vorstellungskraft
sprengen
und
uns
in
eine
neue
unbekannte
und
doch
bekannte
Welt
führen
könnten,
in
der
selbst
das
"Unmögliche"
real
ist
,
aber
das
soll
hier
an
dieser
Stelle
nicht
Gegenstand
der
Erörterung
sein.
Die
vermutete
Wahrnehmung
des
vermuteten
Verhaltens
Die
Schnittstelle
zwischen
Seele
und
Körper
ist
der
Bereich,
in
der
die
Wahrnehmung
stattfinden
müsste.
Wenn
also
von
Veränderungen
der
Raumwahrnehmung
gesprochen
wird,
so
ist
damit
nicht
die
Wahrnehmung
des
Raumes,
die
uns
durch
unsere
Sinne
des
Körpers
vermittelt
wird,
gemeint.
Hier
basiert
die
Wahrnehmung
auf
der
Umsetzung
äußerlicher
Reize.
Der
Bezug
jedoch
der
Seele
zu
diesen
äußerlichen
Reizen
müsste
ein
merkbare
Wahrnehmungsverschiebung
je
nach
Beschleunigungszustand
mit
sich
bringen.
Der
Unterschied
ist
in
der
Schnittstelle
selbst
zu
erfahren.
Der
Raum,
den
die
Seele
wahrnimmt
ist
eben
der
Körper,
ist
der
Eindruck
der
Größe
des
Körpers,
und
dieser
müsste
sich
je
nach
Beschleunigungszustand
ändern.
Das
gleiche
gilt
für
die
Zeit.
Das
Ticken
des
Sekundenzeigers
wird
von
außen
vermittelt,
es
erscheint
nicht
in
Zeitlupe,
die
Wahrnehmung
jedoch,
was
dies
für
uns
bedeutet,
also
die
Wahrnehmung
der
Zeit
selbst
müsste
sich
für
uns
ändern.
Bei
erreichen
des
maximalen
Beschleunigungszustandes,
Lichtgeschwindigkeit,
müsste
von
einem
Moment
zum
anderen
Zeit
vergangen
sein,
von
der
wir
nichts
wissen.
Für
uns
ist
keine
Zeit
vergangen,
aber
die
Uhr
oder
der
Kalender
sagen
etwas
anderes.
Überprüfung
der
Theorie
Spontane
Änderungen
der
Zeitwahrnehmung
Die
"mangelhafte"
Wahrnehmung
der
Zeit
durch
den
Menschen
wird
oft
als
Beweis
für
die
Unzulänglichkeit
der
subjektiven
Wahrnehmung
herangezogen.
Jeder
Mensch,
und
dies
gilt
wohl,
von
sehr
extremen
Ausnahmen
abgesehen,
für
wahrhaft
jeden
Menschen,
kennt
die
unterschiedliche
Wahrnehmung
von
Zeit.
Dies
geschieht
zumeist
spontan,
also
ohne
eine
willentliche
Entscheidung
und
ohne
das
wir
dies
beeinflussen
können.
Wir
nehmen
definitiv
das
Vergehen
der
Zeit
sehr
unterschiedlich
wahr.
Sie
kann
sowohl
sehr
langsam
vergehen,
z.
B.
wenn
wir
sehnsüchtig
auf
etwas
warten,
oder
auch
sehr
schnell,
wenn
wir
etwas
mit
viel
Freude
tun
oder
erleben.
Es
bedarf
einiger
Übung,
bis
wir
auch
ohne
Uhr
in
der
Lage
sind,
die
vergangene
Zeit
zutreffend
einzuschätzen.
Aber
auch
dies
gelingt.
Das
heißt,
dass
wir
in
der
Lage
sind,
unsere
subjektive
Wahrnehmung
auf
den
objektiven
Rahmen
umzudeuten
und
dies
eben
bei
spontanen
Änderungen.
Die
spontanen
Änderungen
des
Beschleunigungszustandes
können
in
Ausnahmesituationen
sehr
extrem
werden.
Eine
typische
Erfahrung
ist
eine
extreme
Verzögerung
der
Zeitwahrnehmung
in
Schocksituationen,
wie
Verkehrsunfällen.
Übereinstimmend
bei
der
überwiegenden
Zahl
der
Menschen
wird
hier
die
Zeit
gedehnt,
und
wir
erleben
eine
10tel
Sekunde
wie
mehrere
Sekunden.
Ebenso
können
in
sehr
intensiv
positiv
erlebten
Situationen
Stunden
wie
Minuten
verfliegen.
Das
Erleben
der
Zeitdehnung
ist
eine
sehr
typische
verbreitete
Alltagserfahrung
des
Menschen.
Jeder
von
uns
kennt
noch
eine
andere
Erfahrung:
Je
älter
wir
werden,
desto
schneller
vergeht
die
Zeit
um
uns
herum,
oder
umgekehrt,
je
jünger
wir
sind,
desto
langsamer
vergeht
sie.
Auch
dies
geschieht
spontan,
ohne
eine
Beeinflussung
von
uns.
Interessant
ist
hier,
dass
für
Kinder
insgesamt
die
Zeit
wesentlicher
langsamer
vergeht,
sie
aber
trotzdem
oft
jedes
Gefühl
für
die
vergangene
Zeit
verlieren.
Was
nun
auf
einen
hohen
Beschleunigungszustand
hindeutet.
Bei
Kindern
scheinen
zwei
Effekte
sich
gegenseitig
zu
bedingen:
Zum
einen
eine
größere
Flexibilität
der
Beschleunigungszustände,
zum
anderen
eine
insgesamt
niedrigere
Beschleunigung
des
Bewusstseins.
Zu
den
extremsten
Erfahrungen
gehört
natürlich
der
Zeitsprung,
das
Vergehen
von
äußerlicher
Zeit,
ohne
dass
wir
ein
Vergehen
der
Zeit
wahrgenommen
haben.
So
zumindest
fühlt
sich
das
Erlebnis
einer
Ohnmacht
an.
Aber
was
hier
auf
ersten
Blick
wie
ein
exotischer
seltener
Zustand
aussieht,
schon
seit
längerem
ist
das
"in
Ohnmacht
fallen"
aus
der
Mode
gekommen,
entpuppt
sich
beim
Zurücktreten
als
Alltagserfahrung,
wobei
"All"tag
hier
wörtlich
zu
nehmen
ist.
Jeden
Abend
legen
wir
uns
schlafen
und
jeden
Morgen
wachen
wir
auf,
und
dazwischen
ist
Zeit
vergangen,
aber
nicht
für
uns.
Der
traumlose
Tiefschlaf,
unsere
allnächtliche
"Ohnmacht"
wird
mit
dem
Fehlen
von
Wahrnehmung
erklärt,
aber
ob
das
die
Wirklichkeit
trifft?
Auch
im
Traumschlaf
kann
die
Wahrnehmung
von
Zeit
erheblich
von
der
tatsächlich
vergangenen
Zeit
abweichen.
Aber
auch
hier
gilt,
dass
der
Geübte
die
nächtlich
vergangene
Zeit
recht
gut
abschätzen
kann,
so
als
könne
er
die
Körperuhr
lesen,
denn
deren
Zeit
ist
starr,
der
Körper
hat
ja
Ruhemasse.
Nun,
die
Wahrnehmung
von
spontanen
Zeitverschiebungen
ist
eine
typische
und
alltägliche
Erfahrung
und
die
richtige
Wahrnehmung
von
Zeit
für
den
Überlebenskampf
sehr
wichtig.
Es
liegt
auf
der
Hand,
dass
eine
unzulängliche
subjektive
Wahrnehmung,
eine
Täuschung
unserer
Wahrnehmung,
wohl
kaum
einen
Evolutionsvorteil
bieten
würde.
Es
scheint
mehr
so,
dass
wir
durch
Übung
in
der
Lage
sind,
diese
beiden
Zeitsysteme
abzugleichen.
Bleibt
zu
fragen,
welche
Vorteile
denn
ein
relativistisches
Bewusstsein,
eine
masselose
Seele
hätte.
Nicht-spontane,
also
gezielte
Änderungen
der
Zeitwahrnehmung
Der
Ungeübte
wird
sagen,
das
geht
ja
gar
nicht,
sich
vorzunehmen,
dass
die
Zeit
um
einen
herum
schneller
vergeht.
Es
gibt
auch
meines
Wissens
keine
Übungen,
die
genau
dieses
Ziel
haben.
Aber
es
gibt
viele
Übungen,
die
versuchen,
einen
anderen
Bewusstseinszustand
zu
erlangen.
Beispielhaft
aufgezählt
seien:
Autogenes
Training,
Yoga,
Zen
und
Meditation
allgemein.
All
diesen
Übungen
ist
gemeinsam,
dass
eine
Trennung
vom
Äußeren,
der
Umgebung
erfolgt,
und
eine
Hinwendung
nach
innen.
Selbst
im
ZaZen
mit
geöffneten
Augen
liegt
die
Konzentration
auf
der
eigenen
Atmung.
Ein
gezieltes
nach
innen
schauen
verändert
den
Bewusstseinszustand.
Alle,
die
Erfahrung
in
Meditationsübungen
haben,
berichten
übereinstimmend,
dass
die
Zeit
während
der
Meditation
sehr
schnell
vergeht.
Dehnungen
der
Zeit
um
den
Faktor
6
sind
durchaus
typisch,
d.
h.,
das
dem
Meditierenden
eine
Stunde
wie
zehn
Minuten
erscheinen.
Messungen
haben
ergeben,
das
die
Gehirnwellenmuster
sich
zu
theta-
oder
sogar
Alphawellen
verschieben.
Diese
Muster
wiederum
entsprechen
dem
Schlaf
bzw.
Tiefschlaf,
nur
dass
der
Meditierende
bei
wachen
Bewusstsein
ist.
Die
Zeitdehnung
wird
dabei
sehr
bewusst
wahrgenommen,
der
Meditierende
spürt
,
wie
innere
und
äußere
Zeit
"Auseinanderscheren".
Es
stellt
sich
hier
die
Frage,
was
ist
überhaupt
die
Wahrnehmung
von
Zeit.
Wenn
es
eine
Wahrnehmung
von
Zeit
gibt,
die
unabhängig
von
der
äußeren
Zeit,
die
mittels
Uhren
usw.
gemessen
wird,
gibt,
woran
orientiert
sich
diese,
was
wird
wahrgenommen?
Wir
würden
hier
sagen:
Der
Beschleunigungszustand
des
Bewusstseins.
Dieser
kann
gefühlt
und
die
Auswirkungen
auf
die
Zeit
durch
Erfahrung
gelernt
werden.
Spontane
Änderungen
der
Wahrnehmung
von
Raum
Auch
hier
ist
zu
betonen,
dass
nicht
gefordert
ist,
dass
der
Raum
selber
oder
die
Gegenstände
innerhalb
des
Raumes
als
größer
oder
kleiner
wahrgenommen
werden,
sondern
das
subjektive
Gefühl
der
eigenen
Größe
in
Verhältnis
zur
Umgebung
sich
ändert.
Man
müsste
sich
also
spontan
"klein"
bzw.
"kleiner"
fühlen"
als
man
sich
normalerweise
empfindet
und
da
man
als
Vergleichsmaßstab
für
die
äußere
Welt
immer
den
Körper
hat,
wäre
das
ein
Gefühl,
als
würde
man
in
seinem
Körper
schrumpfen,
oder
anders
ausgedrückt,
man
weiß
wie
groß
man
ist,
fühlt
sich
aber
viel
kleiner.
Dies
ist
keine
ungewöhnliche
Erfahrung.
Viele
Menschen,
die
von
ihrem
Vorgesetzten
"runtergemacht"
werden,
fühlen
sich
auch
genauso
so,
nämlich
kleingemacht.
Und
dieses
Gefühl
wird
auch
als
Größe
wahrgenommen,
man
fühlt
sich
tatsächlich
in
einer
solchen
Situation
kleiner
als
man
ist.
Spontane
Änderungen
mit
der
Auswirkung,
dass
man
sich
größer
fühlt,
sind
schwieriger
zu
erfassen.
Um
beim
vorherigen
Beispiel
zu
bleiben,
führt
die
Reduktion
der
Größe
dessen,
der
runtergemacht
wird,
nicht
zwangsläufig
zu
einem
Gefühl
der
Größe
auf
Seiten
des
Vorgesetzten.
Insgesamt
fühlt
man
sich
größer,
wenn
man
etwas
tut,
dem
man
sich
gewachsen
fühlt,
das
man
beherrscht,
und
kleiner,
wenn
man
sich
hilflos
fühlt,
jedoch
sind
diese
Wahrnehmungen
normalerweise
nicht
mit
der
Wahrnehmung
von
räumlicher
Größe
verbunden
und
führen
auch
seltener
zu
einem
Gefühl
der
Größe
in
Bezug
auf
den
eigenen
Körper.
Dies
lässt
sich
wohl
dadurch
erklären,
dass
wir
bei
der
Wahrnehmung
von
Größe
immer
sehr
viele
Bezugspunkte
im
Äußeren
haben,
insbesondere
den
eigenen
Körper.
Die
Wahrnehmung
von
veränderten
Raum
wird
ständig
durch
äußere
Referenzen
korrigiert.
Nicht-spontane,
gezielte
Änderungen
der
Raumwahrnehmung
Auch
hier
wollen
wir
wieder
Beispiele
aus
dem
Bereich
der
"Bewusstseinveränderung"
durch
Meditation
anführen.
Grundsätzlich
sind
hier,
wie
schon
bei
den
spontanen
Änderungen,
veränderte
Wahrnehmungen
seltener.
Es
gibt
im
Bereich
des
Zen
Übungen,
in
denen
der
Meditierende
absichtlich
versucht,
sich
immer
größer
zu
fühlen.
Diese
Übung
gelingt
nicht
mehr
jedem
sondern
setzt
größere
Erfahrung
und
Disziplin
voraus.
Wer
darüber
jedoch
verfügt,
erreicht
das
Ziel,
sich
wesentlich
größer
zu
fühlen,
regelmäßig.
Zen
wird
mit
offenen
Augen
ausgeführt,
jedoch
wird
der
Übende
angehalten,
sich
von
der
äußeren
Welt
zu
lösen.
Beim
Gefühl
der
Größe
wird
also
nach
wie
vor
die
Umwelt,
z.
B.
der
Raum
in
dem
man
meditiert,
in
seiner
normalen
Größe
wahrgenommen,
durch
die
innere
Loslösung
von
der
äußeren
Welt
wird
diese
Wahrnehmung
jedoch
nicht
mehr
als
Referenz
benutzt.
Der
Meditierende
nimmt
sich
also
so
groß
wahr,
wie
ein
Berg
und
dieser
riesige
Berg
sitzt
auf
einem
Meditationskissen
im
Kloster.
Koppelungen
von
Zeit-
und
Raumwahrnehmung
Wenn
die
veränderten
Wahrnehmungen
auf
einem
veränderten
Beschleunigungszustand
des
Bewusstseins
zurückzuführen
sind,
so
würde
daraus
folgen,
dass
erhöhte
Beschleunigungszustände
zur
Verkürzung
der
subjektiv
wahrgenommenen
Zeit
und
zur
Vergrößerung
der
eigenen
räumlichen
Ausdehnung
führen
müssten,
während
verminderte
Beschleunigungszustände
mit
einer
Verlängerung
der
Zeit
und
Verkleinerung
der
räumlichen
Ausdehnung
einhergehen
müssten.
Entgegengesetzte
Koppelungen
dürften
nicht
vorkommen.
Nun,
die
typischen
Wahrnehmungen
von
Verkürzung
der
Zeit
sind
sicherlich
jene,
bei
denen
wir
etwas
mit
Freude
erleben
und
"ganz"
dabei
sind.
Sich
in
solchen
Situationen
klein
zu
fühlen,
würden
wir
tatsächlich
als
unpassend
ansehen,
eher
ist
es
so,
dass
wir
uns
und
teilweise
unsere
Umgebung
ausfüllen.
Der
umgekehrte
Fall,
z.
B.
in
Schocksituationen,
wird
deutlich
eher
als
ein
Kleinsein
empfunden,
aber
sicher
nicht
als
ein
Ausfüllen
und
Großsein
in
Bezug
auf
unseren
Körper.
Zu
Schlaf
und
Ohnmacht
lässt
sich
nicht
viel
sagen,
beide
gehen
nicht
mit
Raumwahrnehmungen
einher.
Wenn
wir
"runtergemacht"
werden,
geht
das
typischerweise
nicht
schnell
vorbei
sondern
eher
langsam
und
wenn
wir
uns
im
Zahnarztstuhl
gar
nicht
mehr
groß
fühlen
dann
vergeht
auch
die
Zeit
sehr
langsam.
Meditationen,
mit
dem
Ziel
sich
klein
zu
fühlen,
sind
mir
nicht
bekannt,
bei
der
Übung
sich
groß
zu
fühlen,
vergeht
die
Zeit
meditationstypisch
schnell.
Es
finden
sich
also
Koppelungen
wie
sie
nach
der
Hypothese
vorrausgesagt
wurden
und
keine,
die
der
Hypothese
entgegenstehen.
Zusammenfassung
Es
finden
sich
zahlreiche
Ereignisse,
die
bestätigen,
dass
sich
unser
Bewusstsein
wie
ein
masseloses
physikalisches
Teilchen
verhält.
All
diesen
ist
gemeinsam,
dass
sie
von
der
Wissenschaft
bisher
als
"Einbildung",
"nur
subjektive
Wahrnehmung
ohne
Bezug
zu
einer
Wirklichkeit"
angesehen
werden.
Erklärt
werden
solche
Wahrnehmungen
mit
Veränderungen
der
Gehirntätigkeiten,
die
zur
jeweils
speziellen
Fehlwahrnehmung
führt.
Es
soll
hier
auch
nicht
bestritten
werden,
dass
sich
veränderte
Beschleunigungszustände
selbstverständlich
in
Reaktionen
des
Gehirns
erkennen
lassen,
jedoch
liegt
in
diesen
Reaktionen
nicht
unbedingt
die
Ursache,
sondern
sie
stellen
die
Wirkung
der
Veränderung
der
Beschleunigung
des
Bewusstseins
dar
oder
führen
zu
eben
dieser
Beschleunigung.
Jedenfalls
lässt
sich
aus
den
Veränderungen
der
Gehirnaktivitäten
nicht
die
Veränderung
der
Wahrnehmungen
logisch
in
irgendeiner
Form
ableiten.
Wieso
führen
denn
Thetawellen
zu
einer
Verkürzung
der
wahrgenommen
Zeit?
Mit
welchem
Sinnesorgan
nehmen
wir
das
Zeitgefühl
überhaupt
wahr?
Die
Erklärungen
der
Wissenschaft
werfen
zur
Zeit
nur
neue
Fragen
auf
und
konstruieren
ein
Bild
des
Menschen,
in
dem
die
Uhr
die
menschliche
Schwäche
der
fehlerhaften
Zeitwahrnehmung
korrigiert.
Diese
Perspektive
des
unperfekten
Menschen,
gemessen
an
Automaten,
verkürzt
den
Menschen
auf
ein
zufälliges
Produkt
aus
biochemischen
Vorgängen,
die
ohne
jeden
Sinn
und
mit
vielen
Schwächen
behaftet
dem
Irrtum
Ihrer
Sinnsuche
verfallen
sind
und
hiervon
durch
die
heroische
Wissenschaft
befreit
in
einem
sinnlosen
Leben
verkrampft
an
jede
Sekunde
davon
hängen.
Welchen
Sinn
hat
Wissenschaft
in
einem
zufälligen
Chaos?
Sie
vermittelt
uns
Gesetzte,
die
ihrerseits
doch
nur
zufällig
hier
gelten
und
muss
sich
am
Ende
damit
auseinandersetzen,
wie
sie
Ethik
und
Moral,
Menschlichkeit
und
Menschenwürde
überhaupt
rechtfertigen
will.
Wenn
jedoch
das
Bewusstsein
ein
masseloses
Teilchen
ist,
bzw.
eine
masselose
energetische
Struktur,
dann
ist
der
Mensch
nach
wie
vor
allen
Automaten
weit
überlegen,
weil
er
an
die
starren
Gesetzte
der
Newtonschen
Raumzeit
nicht
gebunden
ist.
Dann
ist
der
Tod
des
Körpers
eben
nicht
der
Tod
des
Bewusstsein,
da
beide
zwei
verschiedene
und
nur
vorübergehend
miteinander
verbundene
Elemente
sind.
Die
Änderung
des
Beschleunigungszustandes
der
Seele
setzt
zwingend
voraus,
dass
sie
vom
Körper
unabhängig
ist.
Aus
dieser
Perspektive
sind
out
of
body
Erfahrungen,
Telepathie
und
sogar
der
Blick
in
die
Zukunft
die
logische
physikalische
Konsequenz
aus
der
Natur
unseres
Bewusstseins.
Der
Unterschied
zwischen
lebendig
und
tot
ist
dann
kein
konstruierter
mehr,
sondern
der
Unterschied
zwischen
beseelt
und
unbeseelt.
Oben
ist
das
Phänomen
erwähnt,
dass
wir
Menschen,
je
älter
wir
werden,
die
Zeit
als
immer
schneller
vergehend
erleben.
Ein
Bewusstsein,
dass
aus
dem
menschlichen
Körper
entstünde,
würde
das
Zeitgefühl
dieses
Körpers
erben.
Und
dieses
wäre
gebunden
an
die
Erde
seit
Milliarden
von
Jahren.
Dieser
Effekt,
der
sich
stetig
in
einer
Richtung
ändernden
Zeitwahrnehmung,
so
als
würde
das
Bewusstsein
immer
weiter
beschleunigt,
lässt
sich
nur
erklären,
wenn
wir
annehmen,
dass
das
Bewusstsein
mit
Eintritt
ins
Leben
einem
Beschleunigungsprozess
ausgesetzt
ist
und
angesichts
der
schnellen
Verschiebungen
bei
Kindern
mit
einem
sehr
niedrigen
Zustand
hier
"ankommt"
und
dann
mit
großer
Energie
beschleunigt
wird.
Zeitdehnungen
setzten
enorme
Geschwindigkeiten
oder
Gravitationskräfte
voraus.
Die
Gravitation
der
Erde
würde
genau
eine
solche
Wirkung
erzeugen,
wenn
sie
permanent
auf
die
Geschwindigkeit
einer
Struktur
wirken
würde.
Ausblick
Die
Rückkehr
zu
einem
Menschenbild,
dass
ihm
wieder
eine
Seele
gibt,
die
starre
Einheit
von
Körper
und
Geist
auflöst,
wird
die
Menschheit
nicht
auf
Anhieb
friedlicher,
glücklicher
oder
weniger
gewalttätig
machen.
Denn
als
diese
Menschenbilder
herrschten,
gab
es
schon
Gewalt,
Kriege,
Hass
und
Willkür.
Aber
sie
wird
der
Menschheit
insgesamt
mehr
Kraft
verleihen,
und
dieser
bedarf
es
um
die
herrschenden
Probleme
zu
lösen.
Wann
immer
der
Mensch
einen
wichtigen
Teil
der
Wirklichkeit
verleugnet
oder
verdrängt,
verliert
er
dabei
Kraft,
die
Kraft
eben,
die
er
braucht,
um
die
Trugbilder
aufrechtzuerhalten.
Wie
viel
Geld
ließe
sich
sparen,
wenn
Sterben
wieder
ein
Teil
des
Lebens
ist
gegen
den
nicht
mit
allen
Mitteln
gekämpft
werden
müsste?
Wie
viel
gesünder
würden
sich
Menschen
fühlen,
wenn
sie
ihren
Wahrnehmungen
wieder
mehr
vertrauen
dürften?
Und
wie
spannend
mag
das
Leben
in
einer
Gesellschaft
sein,
in
der
mehr
als
eine
Realität
als
real
existiert?
Wie
viele
Visionen
könnten
Realität
werden,
wenn
wir
lernen
mit
dem
Bewusstsein
statt
mit
Raketen
in
ferne
Welten
zu
reisen?
Johannes
Rosenberg
gruppe12
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