In einer bahnbrechenden Theorie hat Olof Sundén alle physikalischen
Grundgrößen auf die Schwingung von Raum und Zeit zurückgeführt. Die
Theorie nennt sich Time Space Oscillation, kurz TSO. Zum erstenmal
veröffentlichte Sundén seine Theorie auf dem Kongress "The Fundamental
Problems of Natural Study", im Jahre 2000 in Petersburg.
Wir wollen hier die Theorie selber nicht weiter ausführen. Sie ist im
wesentlichen mathematisch-physikalisch orientiert und schafft es, alle
wesentlichen Grundgrößen der Physik als eine Schwingung von Raum und Zeit
darzustellen und sowohl quantenmechanische Phänomene als auch relativistische
Phänomene quantitativ und qualitativ zu beschreiben. Dabei werden die
relativistischen Phänomene allerdings nicht nach der Relativitätstheorie
erklärt, sondern direkt aus der Schwingung abgeleitet. Die Ableitung der
relativistischen Effekte aus einer einfachen Schwingung verdrängt auch bei
anderen Wissenschaftlern zunehmend das komplizierte Gedankengebäude der
Relativitätstheorie und erklärt auf wesentlich einfachere Weise die
messbaren relativistischen Effekte.
Das besondere an dieser Theorie jedoch ist, dass daraus zwingend folgt,
dass es zwei Universen gibt!
Das eine Universum ist das uns bekannte Universum mit drei Raumdimensionen
und einer Zeitdimension. Das zweite Universum besteht aus drei Zeitdimensionen
und einer Raumdimension. Beide Universen sind miteinander verbundenen, was
heißt, dass ein Ereignis in diesem unseren Raum-Universum durch ein Ereignis
im Zeit-Universum verursacht werden kann.
Wir sind der Auffassung, dass mit dieser Theorie der Schlüssel gefunden
wurde, um viele bisher unerklärliche Phänomene zutreffend beschreiben zu
können.
Das Problem, das sich durch diese neue Theorie für die
Naturwissenschaftler stellt, liegt darin, dass Messungen jedweder
physikalischen Art in diesem zweiten Zeituniversum nicht möglich sind.
Beweise für dieses zweite Universum lassen sich zur Zeit nur durch indirekte
Berechnungen des Verhaltens von Teilchen in diesem Universum ableiten.
Was jedoch physikalischen Messinstrumenten nicht möglich ist kann unseren
Geist durchaus möglich sein. Wir gehen davon aus, dass Bewegungen im
Zeituniversum der Psyche oder Seele grundsätzlich möglich sind und auch
tatsächlich stattfinden.
Insbesondere ähnelt die Welt, wie wir sie in Träumen erleben, einen
denkbaren Welt in einem Zeituniversum. Hierzu wollen wir uns genauer
betrachten, wie sich solch ein Zeituniversum aus der Sicht des Besuchers
verhalten könnte.
Zuallererst ist das Zeituniversum nicht vollkommen raumlos, denn es
beinhaltet eine lineare Raumdimension so, wie unser Universum eine lineare
Zeitdimension beinhaltet. Bewegungen im Raum in diesem Universum entsprechen
aber eher Bewegungen in der Zeit im Zeituniversum. Wenn wir uns beispielsweise
eine Szenerie vorstellen, in der wir uns in diesem "Zeit-Raum" und
damit in der Zeit bewegen, so würde in einen Zeituniversum die Szenerie durch
jede unserer Bewegungen einem Wandel unterworfen. Es wäre dort unmöglich,
einen Weg in einer Richtung zu gehen, irgendwann auf dem Weg umzukehren und
genau denselben Weg zurückzugehen, weil dieser Weg sich, während wir uns auf
dem Weg bewegen, verändert. Genau dieses trifft für Träume zu. Die
merkwürdige Realität, die sich nicht in allen aber in vielen Träumen zeigt,
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Umwelt nicht stabil ist, sondern sich in
stetigem Fluss befindet.
Dies ist allerdings nur ein Hinweis darauf, dass solche Träume im
Zeituniversum stattfinden. Tatsächlich ist es äußerst schwer, sich ein
solches Universum vorzustellen.
Wenn man davon ausgeht, dass der Geist des Menschen Zugang zu diesem
Universum hat, so ließe sich damit vor allem die Fähigkeit des Hellsehens,
gemeint ist hier die Präkognition, erklären. Das ist dann geradezu simpel.
Man wechselt in das Zeituniversum, bewegt sich darin frei in eine Richtung und
wechselt von dort zurück ins Raumuniversum. Nun würde man das Raumuniversum
zu einem anderen Zeitpunkt betreten, genauer gesagt nur hineinschauen, und
könnte sehen, was zu diesem Zeitpunkt dort passiert. Anschließend kehrt man
wieder zurück und kann über das Gesehene oder Erlebte berichten. Freilich
würde die Bewegung im Zeituniversum nicht einfach zu erlernen sein, wenn sie
denn an ein bestimmtes Ziel gelangen soll. Schließlich stehen nicht nur ein
vorwärts und rückwärts zur Verfügung, sondern auch ein seitwärts und auf-
bzw. abwärts. Hier liegen die Erklärungen für die nicht zutreffenden
Vorhersagen: Das vorhergesehene Ereignis findet zwar statt, aber nicht auf der
Zeitlinie unseres Universums. Es ist eine von vielen möglichen Welten.
Theoretisch wären vom Zeituniversum aus alle Welten, die waren und sein
werden, und alle Welten die möglich waren und möglich sein werden,
erreichbar. Damit sind mögliche Welten, wie sie der Philosoph Putnam
konstatiert hatte, nicht nur einfach möglich, sondern tatsächlich real und
über das Zeituniversum besuchbar.
Dieses Zeituniversum, ein Ort, von dem aus man jede Zeit und jede mögliche
Welt betreten kann, taucht auf in Beschreibungen von Mystikern, Meistern und
anderen spirituell Erleuchteten. War es bisher jedoch nur eine reine
Glaubensfrage, ob es so etwas gibt, so zeigt die TSO, dass es einen solchen
Ort wirklich gibt und bestätigt damit die Visionen.
Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad der TSO werden alte Weisheiten in ein
neues Licht getaucht werden und das Weltbild der Menschheit wird sich
nachhaltiger ändern als durch alle Entdeckungen, die bisher gemacht wurden.
Leider ist die TSO bisher kein weiteres Mal veröffentlicht worden und wird
auch unseres Wissens kaum diskutiert. Wir können nur hoffen, dass diese
Theorie mehr in den Focus der Wissenschaft und der Medien gelangt und wir
versuchen mit dieser Veröffentlichung unseren Teil dazu beizutragen.