Die
homogene
Ausdehnung
einer
Singularität
Man
möge
mir
Verzeihen,
dass
ich
hier
mit
etwas
beginne,
von
dem
ich
an
anderer
Stelle
sage,
dass
es
das
nicht
gibt,
eine
Singularität.
Ich
möchte
hier
zum
einfacheren
Verständnis
tatsächlich
eine
punktförmige
Masse
annehmen.
Gedacht
sei
also
ein
Punkt.
dieser
soll
sich
vollkommen
gleichmäßig
ausdehnen.
An
die
Vollkommenheit
werden
höchste
Ansprüche
gestellt,
d.
h.,
jeder
Teil
soll
sich
gleich
schnell
von
jedem
anderen
beliebigen
Teil
entfernen.
Hefeteig:
Die
Rosinen
bewegen
sich
auf
ersten
Blick
gleichmäßig
auseinander.
Bei
genauer
Betrachtung
aber
kann
man
sehen,
dass
die
beiden
am
weitesten
auseinanderliegenden
Rosinen
sich
schneller
auseinanderbewegen
als
die
beiden
am
nächsten
zusammenliegenden.
Das
ist
auch
klar,
die
Geschwindigkeiten
summieren
sich.
Wir
denken
uns
eine
Strecke,
die
wir
in
regelmäßige
Abschnitte
geteilt
haben.
Wenn
wir
diese
Strecke
nun
an
beiden
Enden
auseinanderziehen
würden,
wie
ein
Gummiband,
hätten
wir
denselben
Effekt:
-o-----------------------------o-------------------------------------o----------------------------------------o----------------------------------------o
vorher
-o--------------------------------------------o----------------------------------------------------------------o--------------------------------------------------------------------o------------------------------------------------------------o
nachher
Alle
Punkte
haben
sich
gleich
weit
voneinander
entfernt,
die
Abstände
sind
alle
gleichmäßig
größer
geworden.
Trotzdem
hat
der rote Punkt
ganz
rechts
sich
um
eine
erhebliche
Größe
Strecke
nach
rechts
bewegt,
und
sich
also
mit
größerer
Geschwindigkeit
bewegt
als
der blaue Punkt.
Die
Rosine
in
der
Mitte
des
Hefeteiges
bewegt
sich
gar
nicht,
so
wie
hier
der
Punkt
ganz
links.
Das
ist
keine
homogene
Ausdehnung,
sondern
eine
Vergrößerung
der
Abstände
untereinander
mit
Summationswirkungen.
Wie
sieht
es
beim
Luftballon
aus:
Wenn
wir
auf
der
Oberfläche
einen
Kreis
mit
Punkten
markieren
würden,
so
kämen
wir
zum
selben
Ergebnis
wie
bei
der
Strecke,
die
Abstände
zwischen
den
Punkten
nehmen
gleichmäßig
zu,
aber
kein
Punkt
bliebe
an
seinem
Platz,
da
sie
sich
ja
gleichzeitig
von
der
Mitte
entfernen.
Und
auf
die
Mitte
des
Luftballons
bezogen,
würden
sich
alle
gleich
schnell
von
der
Mitte
entfernen.
Das
ist
schon
sehr
homogen.
Aber
der
Abstand
zwischen
den
Einzelnen
Punkten
untereinander
vergrößert
sich
auch
durch
die
Zunahme
des
Radius.
Egal
welchen
Punkt
wir
als
Ausgangspunkt
nehmen,
bezogen
auf
die
Punkte
neben
ihn
auf
der
Ballonoberfläche
summieren
sich
wiederum
die
Abstände.
Hinzu
kommt,
dass
durch
die
gebogene
Oberfläche
die
Abstände
ja
nicht
auf
der
Oberfläche
abzugreifen
wären,
sondern
durch
die
Sekanten.
Obwohl
der
Luftballon
sich
sehr
gleichmäßig
ausdehnt,
bewegen
sich
die
einzelnen
Teile
von
ihm
mit
unterschiedlichen
Geschwindigkeiten voneinander weg.
Wir
suchen
aber
eine
vollkommen
homogene
Ausdehnung.
Dass
ein
Volumen
sich
erst
recht,
im
Vergleich
zum
Ballon,
inhomogen
ausdehnt,
versteht
sich
von
selbst.
Also
funktionieren
diese
typischen
Modelle
nicht.
Entscheidend
ist,
dass
wir
nur
dann
von
einer
homogenen
Ausdehnung
sprechen
wollen,
wenn
jeder
beliebige
Teilbereich
sich
gleich
schnell
von
jedem
anderen
beliebigen
Teilbereich
entfernt.
Was
also
nicht
geht
sind
Ausdehnungen
einer
Singularität
zu
einer
Strecke,
deshalb
auch
nicht
zu
einer
Fläche,
gekrümmt
oder
gerade
ist
egal,
und
schon
überhaupt
nicht
zu
einem
Volumen.
Das
Problem
scheint
vertrackt.
Versuchen
wir
es
umgekehrt:
Nehmen
wir
erst
mal
zwei
Teilbereiche,
und
lassen die sich
gleichmäßig
voneinander
entfernen.
Also
zwei
Punkte,
die
sich
auseinanderbewegen.
Nun,
es
liegt
auf
der
Hand,
das
egal
wie
man
es
konstruiert,
die
beiden
Punkte
sich
immer
gleich
schnell
voneinander
weg
bewegen.
Nun,
fügen
wir
einen
dritten
Teilbereich,
in
Form
eines
Punktes
hinzu.
Zwischen
die
beiden
geht
nicht,
er
ergäbe
sich
sofort
das
Problem
der
Strecke.
Wir
nehmen
ein
gleichschenkliges
Dreieck
und
setzten
fest,
dass
die
Punkte
sich
alle
gleich
schnell
vom
gedachten
Mittelpunkt
entfernen.
Nun,
da
im
Dreieck
jeder
Punkt
durch
einen
Schenkel
mit
jedem
anderen
Punkt
verbunden
ist,
bewegen
sich
alle
Punkte
zueinander
gleich
schnell.
Das
auf
den
Raum
übertragen,
ergibt
ein
gleichschenkliges
Tetraeder.
Noch
ein
Punkt
geht
aber
leider
schon
nicht
mehr.
Das
ist
schon
alles.
Unter
der
obigen
Prämisse
lässt
sich
also
nur
eine
Ausdehnung
als
Tetraeder
denken.
Das
verblüffende
ist:
Die
Definition
der
gleichmäßigen
Ausdehnung
führt
zu
einer
Teilung
in
zwei,
drei
oder
vier
Punkten,
die
sich
auseinanderbewegen,
die
Zwischenräume
bleiben
leer,
sonst
ergäbe
sich
ja
das
Problem
von
Strecke
oder
Ebene
oder
Volumen.
Eine
Singularität
dehnt
sich
vollkommen
homogen
aus,
indem
sie
sich
in
zwei,
drei
oder
vier
Singularitäten
teilt,
die
sich
gleichmäßig
voneinander
entfernen.
Hieraus folgt die
verblüffende Erkenntnis, dass Elementarteilchen sich ausdehnen, in dem sie
sich teilen, dass also zwei weit voneinander entfernte Elementarteilchen in
Wahrheit ein Teil sind. Die obige Theorie ist in der Lage, das seltsame
Verhalten einiger Elementarteilchen zu erklären, die sich verhalten, als
wären sie ein Teil. Ändert sich die Drehrichtung des einen Teils, so ändert
sich ohne jede Zeitverzögerung die Drehrichtung des anderen Teils. Es finden
keine messbaren Kraftübertragungen statt, die dieses Phänomen erklären.
Dieses Phänomen
ist als der EPR-Effekt messtechnisch bewiesen worden und wird mit der
Nicht-Lokalität der Quantenmechanik erklärt.
Wenn wir uns den
Urknall vorstellen, so haben wir das gesamte Universum reduziert auf ein
minimales Volumen, dass durch die relativistischen Effekte als Kontinuum
betrachtet werden kann. Dieses Kontinuum dehnt sich nun vollkommen
gleichmäßig aus, indem es sich teilt. Die Teile, immer noch voller Energie
dehnen sich ebenfalls aus, usw.. So betrachtet ist das gesamte Universum ein
Teil, es ist "eins". Es hat sich lediglich ausgedehnt.
Johannes
Rosenberg
gruppe12
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