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In
folgenden
werde
ich
mich
überwiegend
auf
die
Arbeit
von
Dr.
Peter
Niehenke,
Kritische
Astrologie,
"Zur
erkenntnistheoretischen
und
empirisch-psychologischen
Prüfung
ihres
Anspruchs",
beziehen.In
dieser
Dissertation
setzt
sich
der
Astrologe
Peter
Niehenke
intensiv
mit
der
Astrologie
auseinander.
Es
ist
sicher
eines
der
besten
Bücher
zu
diesem
Thema
auf
dem
Markt.
Beachtenswert
ist
vor
allem,
dass
hier
auch
Untersuchungen
angeführt
werden,
die
der
Auffassung
der
Astrologen
widersprechen.
Niehenke
liefert
in
seiner
Dissertation
einige
der
besten
Argumente
gegen
die
Astrologie.
Eines
der
wichtigsten
Themen
des
Buches
ist
die
Auseinandersetzung
mit
der
Forschungsarbeit
von
Michel
und
Francoise
Gauquelin.
(Auszüge
können
im
Online-Buch,
Link
siehe
oben,
nachgelesen
werden).
Die
Gauquelins,
Astrologen,
haben
in
einer
aufwendig
angelegten
Forschungsarbeit
Planeteneinflüsse
nachweisen
können.
Die
Schlussfolgerungen,
die
Dr.
Peter
Niehenke
jedoch
aus
all
dem
zieht,
werden
von
uns
nicht
immer
geteilt.
Die
Kräfte
der
Sterne
und
Planeten
Der
Astrologie
wird
regelmäßig
vorgeworfen,
dass
sie
Kräfte
der
Planeten
und
Sternenbilder
behaupten
würde,
die
auf
eine
so
große
Entfernung
jedoch
keinen
wirksamen
Einfluss
auf
den
menschlichen
Organismus
ausüben
könnten.
Bezüglich
der
Planeten
kann
dies
jedoch
nicht
so
ohne
weiteres
behauptet
werden.
Sie
sind
nicht
so
weit
entfernt,
selbst
Einwirkungen
der
Gravitation
sind
hier
noch
messbar
und
solange
die
Kraft,
die
den
von
den
Astrologen
behaupteten
Einfluss
bewirkt,
noch
nicht
spezifiziert
ist,
lässt
sich
zumindest
bei
den
Planeten
auf
dieser
Basis
kein
wirksames
Gegenargument
stricken.
Ob
es
einen
Einfluss
gibt,
muss
hier
auf
empirischem
Weg
nachgewiesen
werden,
und
wenn
dieser
bestätigt
ist,
so
ist
es
Aufgabe
der
Naturwissenschaft,
diese
Kraft
und
ihren
Einfluss
zu
beschreiben.
Bei
den
Sternbildern
sieht
das
meines
Erachtens
anders
aus.
Die
Astrologie
behauptet,
dass
der
Geburtszeitpunkt
und
damit
die
Sternbilder,
die
dann
gerade
am
Himmel
zu
sehen
waren,
einen
Einfluss
auf
den
Menschen
haben
(
die
Lehre
von
den
Aszendenten
u.
a.).
Neben
der
großen
Entfernung,
den
sehr
unterschiedlichen
Entfernungen
der
einzelnen
Sterne
eines
Sternbildes
spricht
vor
allem
die
Streuung
der
Sterne
gegen
eine
solche
Interpretation.
Sind
bei
den
Planeten
noch
erhebliche,
auch
physikalische
Unterschiede
der
einzelnen
Planeten
feststellbar,
so
sind
die
Sternbilder
nichts
weiter
als
Assoziationen
auf
zufällige
Verteilungen
von
Sternen
am
Himmel.
Die
Sterne
selber
unterscheiden
sich
außer
in
Größe
und
Entfernung
nur
gering
voneinander.
Wo
sollen
da
die
behaupteten,
wesentlichen
Differenzierungsmerkmale
herkommen.
Wenn
überhaupt,
so
kann
man
die
Sternenbilder
als
Orientierung
des
Planeten
Erde
in
unserer
Milchstraße
interpretieren.
Hier
gibt
es
strukturelle
Unterschiede,
allein
schon
in
Bezug
auf
Zentrum
und
Rand
der
Milchstraße.
Wenn
man
sich
jedoch
klarmacht,
dass
bisher
noch
nicht
einmal
Unterschiede
in
Bezug
auf
die
Tageszeit
der
Geburt,
also
Position
der
Sonne
zu
diesem
Zeitpunkt,
gefunden
wurde,
so
wird
unklar,
wieso
in
der
astrologischen
Praxis
ganz
selbstverständlich
mit
Aszendenten
und
ähnlichem
gearbeitet
wird.
Dies
bedeutet
jedoch
insgesamt
nicht,
dass
wir
behaupten,
die
relative
Ausrichtung
der
Erde
in
unserer
Galaxis
zum
Zeitpunkt
der
Geburt
hat
keinen
Einfluss,
sondern
wir
stellen
fest,
dass
ein
solcher
Einfluss
eher
gering
bis
sehr
gering
wäre
und,
in
Analogie
zur
Studie
der
Gauquelins,
sicher
nur
für
eine
verschwindende
Minderheit
von
Bedeutung
wäre.
Zum
Einfluss
der
Planeten
und
zur
Studie
der
Gauquelins
siehe
unten
"Einfluss
der
Planeten".
Die
Sternzeichen
Wer
kennt
sie
nicht,
die
Frage:
"Welches
Sternzeichen
bist
Du?"
Die
Bedeutungen
der
Sternbilder
stellen
den
populärsten
Teil
der
Astrologie
dar
und
den
am
heftigsten
umstrittenen.
Bis
jetzt
ist
es
nicht
gelungen,
die
Bedeutung
der
Sternbilder
empirisch
nachzuweisen.
Das
wird
auch
von
Dr.
Peter
Niehenke
in
obiger
Dissertation
festgestellt.
Es
gab
jedoch
eine
Untersuchung,
die
bei
außergewöhnlich
erfolgreichen
Männern
einen
Zusammenhang
zwischen
Jahreszeit
und
Geburt
suchte
und
fand,
und
das
entspräche
ja
auch
einem
Einfluss
des
Sternzeichens
unter
dem
man
geboren
wurde.
Es
waren
signifikant
mehr
erfolgreiche
Männer
im
Winter
als
im
Hochsommer
geboren
worden,
in
Übereinstimmung
mit
den
Aussagen
der
Astrologie.
Diese
Untersuchung
deutet
im
Ergebnis
auf
das
gleiche
hin,
wie
die
der
Gauquelins:
Nur
bei
den
Spitzenvertretern
einer
Gruppe,
hier
den
"Erfolgreichsten",
zeigen
sich
signifikante
Einflüsse.
Ob
das
nun
die
Sternbilder
oder
die
Jahreszeit
ist,
kann
für
die
Bewohner
der
Nordhalbkugel
dahingestellt
bleiben,
eine
vergleichende
Untersuchung
zur
Südhalbkugel
würde
aber
zur
Klärung
beitragen,
was
hier
wirkt:
Sternkonstellation
oder
Jahreszeit.
Es
stellt
sich
hier
natürlich
die
Frage,
ob
die
Sternbilder
nicht
einfach
die
Unterschiede
der
Jahreszeiten
in
den
ersten
Monaten
unseres
Lebens
wiederspiegeln.
Ein
solcher
Einfluss
würde
auch
unmittelbar
einleuchten
und
würde
keine
großen
argumentativen
Schwierigkeiten
bereiten.
Eigentlich
müsste
es
so
sein.
Es
stellt
sich
dann
jedoch
die
Frage,
warum
die
uralte
Wissenschaft
der
Astrologie
hier
keine
empirisch
nachprüfbaren
Merkmale
herauskristallisiert
hat.
Hier
liegt
ein
äußerst
merkwürdiger
und
damit
auch
bedeutsamer
Widerspruch
vor.
Wenn
die
Bedeutungen
der
Sternbilder
einfach
eine,
aus
der
Beobachtung
gewonnene,
Ansammlung
der
typischen
Eigenschaften
von
Menschen
in
Abhängigkeit
vom
Sternzeichen
bzw.
Jahreszeit
zur
Geburt
wäre,
so
könnten
wir
heute
diese
Merkmale
mühelos
empirisch
nachweisen!
Da
das
jedoch
misslingt,
handelt
es
sich
bei
den
Typisierungen
der
Sternzeichen
offensichtlich
nicht
um
solche
Merkmale.
Nun,
die
Astrologie
ist
nicht
entstanden
als
empirisches
Instrument
für
breite
Massen
der
Bevölkerung,
sondern
war
eine
Geheimwissenschaft
und
wurde
verwendet
für
bedeutsame
Persönlichkeiten
und
Ereignisse.
Was
die
Astrologen
daraus
heute
machen,
eine
Persönlichkeitsanalyse
für
jedermann
aus
dem
Computer,
eine
Einzelanalyse
mit
aufwendigen
Horoskopen
für
unbedeutende
Ereignisse
oder
ganz
normale
Bürger
hat
mit
Astrologie
nicht
mehr
viel
zu
tun.
Die
Grundannahme
dieser
Geheimwissenschaft,
nämlich
die
Verwobenheit
des
Individuums
mit
dem
Kosmos
und
den
kosmischen
Ereignissen,
trifft
doch
nur
auf
besondere
Persönlichkeiten
zu.
Das
muss
gelebt
werden
und
das
ist
nicht
einfach,
nicht
jedermanns
Sache.
Es
zeichnet
den
Geist
eines
Menschen
aus,
wenn
er
in
Verbindung
steht
mit
dem
Kosmos
und
seinen
Mächten.
Wer
das
geschafft
hat,
wird
überdurchschnittliches
oder
außergewöhnliches
leisten,
und
weil
er
eingebunden
ist
in
ein
größeres
Ganzes
vermag
seine
Position
zu
diesem
Ganzen,
die
sich
auch
im
Zeitpunkt
der
Geburt
wiederspiegelt,
vielleicht
etwas
über
ihn
auszusagen.
Die
Merkmale
der
einzelnen
Sternzeichen
Die
Metaphern
der
Astrologie,
die
Bilder
und
Analogien,
die
sie
verwendet,
um
Menschen
und
menschliches
Verhalten
zu
beschreiben
sind
die
Ursache
ihrer
Popularität.
Wie
Niehenke
schön
anführt,
führen
Tests,
in
denen
Versuchskandidaten
aufgefordert
werden,
sich
mit
bestimmten
Beschreibungen
von
menschlichem
Verhalten
zu
identifizieren,
regelmäßig
zu
dem
Ergebnis,
dass
die
Bilder
der
Astrologen
gerne
zur
Selbstidentifikation
verwendet
werden,
im
Gegensatz
zu
Persönlichkeitsprofilen
mit
psychologischem
Hintergrund.
Leider
spielt
dabei
jedoch
die
Zusammensetzung
der
einzelnen
Merkmale
eines
Sternzeichens
keine
Rolle,
ein
wilder
Mix
aus
5
Sternzeichen
wird
genauso
gerne
genommen,
wie
das
"passende
Sternzeichen".
Dieser
Umstand
relativiert
vor
allem
die
Aussagen
der
Astrologen,
dass
die
Reaktion
ihrer
Klienten,
die
Zustimmung
zu
den
geäußerten
Eigenschaften,
ein
sicheres
Zeichen
für
die
Richtigkeit
der
astrologischen
Lehre
darstellt.
Die
Metaphern
sind
offensichtlich
so
gefühlvoll
entwickelt
worden,
dass
man
eher
bereit
ist,
sie
anzunehmen,
selbst
wenn
darin
durchaus
ungünstige
Verhaltensmerkmale
enthalten
sind.
Ich
würde
nun
gerne
argumentieren,
dass
die
Persönlichkeitsprofile
der
Psychologie
eben
gerade
deshalb
abgelehnt
würden,
weil
sie
der
Wahrheit
über
den
Menschen
näher
kämen,
was
einer
Neigung
zu
Selbstbetrug
und
Verdrängung
entspräche.
Diese
wird
ja
auch
von
der
Psychologie
so
behauptet.
Angesichts
der
Erfolgsquoten
der
Psychotherapie,
kleiner
25%,
und
damit
sogar
niedriger
als
ein
zu
erwartender
Placeboeffekt,
scheint
mir
hier
jedoch
große
Skepsis
angebrachter.
Das
Argument
der
besonderen
Persönlichkeiten,
der
kosmischen
Verbundenheit
als
Voraussetzung
für
astrologische
Deutungen,
läuft
leider
hier
ins
Leere,
die
Gauquelins
haben
trotz
intensiver
Bemühungen
auch
bei
den
Spitzenvertretern
keine
Übereinstimmung
gefunden.
Es
mag
noch
bleiben,
dass
für
die
Sternbilddeutung
vielleicht
eine
bewusstere
Einstellung
zum
Kosmos
notwendig
wäre,
aber
das
ist
ein
schwaches
Argument.
Es
bleibt
die
Jahreszeitabhängigkeit
für
das
Merkmal
"außergewöhnlich
erfolgreich".
Das
könnte
eigentlich
der
Todesstoß
für
die
Lehre
der
Astrologie
sein,
aber
in
ihrer
größten
Schwäche
liegt
auch
ihre
größte
Stärke.
Mögen
die
Sternbilder
und
die
Profile,
die
sich
daraus
ergeben,
schlicht
und
ergreifend
Unsinn
sein,
so
sind
die
einzelnen
Merkmale
der
Sternbilder
offensichtlich
hervorragende
Interpretationsfolien
für
die
Beschreibung
menschlichen
Verhaltens.
Mit
ihnen
kann
man
beim
Klienten
Stärken
und
Schwächen
beschreiben
ohne
die
betreffende
Person
zu
verletzten.
Vergleicht
man
das
mit
Begriffen
wie
"Minderwertigkeitskomplex",
"mangelndes
Selbstbewusstsein"
usw.
,
so
wird
deutlich,
wie
viel
näher
die
Astrologie
am
Menschen
orientiert
ist
und
damit
an
der
Realität.
Aus
dieser
Perspektive
ergeben
sich
starke
Argumente
für
Transzendenten,
Aszendenten
und
was
auch
immer;
denn
dadurch
steht
dem
Astrologen
ein
größeres
Repertoire
zur
Beschreibung
zur
Verfügung,
so
dass
im
Endeffekt
aus
der
unsinnigen
Sternbilddeutung
,in
den
Händen
eines
empathisch
veranlagten
Astrologen,
ein
ausgezeichnetes
Mittel
zur
Persönlichkeitsentwicklung
und
Reifung
zur
Verfügung
steht.
Die
Qualität
der
Astrologie
liegt
in
den
Bildern,
mit
denen
sie
arbeitet
und
in
der
Persönlichkeit
des
Astrologen.
Massenhoroskope,
Computeranalysen
und
der
naive
Umgang
mit
den
Sternbildzuordnungen
sind
ihre
größte
Schwäche.
Der
Einfluss
der
Planeten
Michel
und
Francoise
Gauquelin
ist
es
gelungen,
zu
beweisen,
dass
die
Planeten
Mond
(astronomisch
natürlich
kein
Planet),
Venus,
Mars,
Jupiter
und
Saturn
auf
den
Menschen
genau
den
Einfluss
haben,
den
die
astrologische
Lehre
schon
immer
behauptet
hat!
Zwar
sind
hier
einige
Einschränkungen
zu
berücksichtigen,
aber
das
Grundsätzliche
bleibt:
Die
Lehre
vom
Einfluss
der
Planeten
ist
zutreffend,
dies
lässt
sich
empirisch
nachweisen.
All
die
Kritiker,
die
die
Astrologie
als
Humbug,
Aberglaube
oder
ähnliches
abgetan
haben,
sollten
sich
diese
Forschungsarbeit
ansehen,
ihr
Haupt
verneigen
und
ihren
Irrtum
eingestehen.
Die
Ergebnisse
der
Gauquelins
könnten
die
Sternstunde
der
Astrologie
bedeuten,
tatsächlich
jedoch
entlarven
sie
die
Schwäche
dieser
Lehre
und
vor
allem
die
Schwäche
derer,
die
professionell
damit
umgehen.
Die
Ergebnisse
der
Forschungsarbeit
beweisen,
dass
diese
Wirkung
der
Planeten
nur
bei
den
Spitzenvertretern
einer
Gruppe
auffindbar
sind.
Nur
hier
gibt
es
einen
Zusammenhang
zwischen
Kosmos
und
Individuum.
Die
Astrologie
hat
ihre
Legitimation
erhalten,
aber
nicht
die
Massenastrologie,
sondern
die
Lehre
für
die
außergewöhnlichen
unter
den
Menschen.
Nun,
natürlich
lässt
sich
hier
auch
wie
oben
mit
der
Praktikabilität
der
Bilder
argumentieren,
es
entsteht
also
bestimmt
kein
Schaden
aber
vielleicht
ein
Nutzen.
Das
reicht
zur
Legitimation
aus.
Aber
die
Arbeit
der
Gauquelins
sollte
dann
besser
nicht
zitiert
werden.
Leider
haben
die
Forschungsergebnisse
noch
einen
Haken:
Zwar
ist
der
Einfluss
der
Planeten
bewiesen,
in
Übereinstimmung
mit
den,
den
Planeten
zugeschriebenen,
typischen
Eigenschaften,
aber
der
Zeitpunkt
bzw.
die
Position
der
Planeten
widerspricht
der
derzeitigen
Lehre.
Es
geht
um
knapp
3
Stunden
und
eine
Umkehrung
der
Wirkung.
Nach
den
Ergebnissen
der
Gauquelins
wirken
die
Planeten
nach
dem
Aufgang
über
den
Horizont,
bzw.
nach
Erreichen
des
oberen
Kulminationspunktes,
die
Lehre
behauptet
die
größte
Wirkung
kurz
vor
dem
Aufgang
bzw.
Erreichen
des
oberen
Kulminationspunktes.
Es
ist
gut
vorstellbar,
dass
in
einer
Zeit
des
Niedergangs
die
Lehre
der
Astrologie
verfremdet
wurde
und
die
ursprüngliche
Lehre
in
Übereinstimmung
mit
den
Forschungsergebnissen
stand.
Nun,
das
ist
auch
jetzt
nicht
so
wichtig.
Der
Irrtum
ist
erkannt,
oder
sollte
er
zumindest.
Aber
nichts
davon
zu
erkennen
in
Dr.
Peter
Niehenkes
Dissertation.
Da
heißt
es
lakonisch,
das
müsste
noch
geprüft
werden.
Das
nenne
ich
die
Schwäche
des
Astrologen.
Sowohl
in
der
ambitionierteren
Astrologie
als
auch
in
der
Lehre
sollten
die
Arbeiten
der
Gauquelins
den
Stellenwert
erhalten,
der
ihnen
zusteht:
Die
Erneuerung
der
Astrologie
auf
empirisch
gesichertem
Fundament.
Statt
dessen
wird
lamentiert
und
so
weiter
gemacht
wie
bisher.
Nun,
es
mag
schwer
sein,
hier
seine
Arbeitsweisen
zu
ändern,
so
wie
bei
allen
anderen
Wissenschaften
die
Übernahme
neuer
Erkenntnisse
auf
erheblichen
Widerstand
stößt,
aber,
warum
ein
Astrologe
wie
Niehenke
dazu
nicht
in
der
Lage
ist,
das
bereitet
mir
Verständnisprobleme.
Schlussfolgerungen
Es
gibt
zwei
Legitimationen
für
die
Ausübung
der
Astrologie:
1.
Die
hohe
Qualität
der
verwendeten
Beschreibungen
für
menschliches
Verhalten.
2.
Der
empirische
Beweis
der
Planeteneinflüsse
für
außergewöhnliche
Menschen.
Der
Gang
zum
Astrologen
kann
durchaus
sinnvoll
sein,
die
Qualität
hängt,
wie
eigentlich
überall,
von
den
Fähigkeiten
des
Beraters
ab.
Aber
wäre
hier
nicht
eine
Weiter-
bzw.
Wegentwicklung
von
der
herkömmlichen
astrologischen
Praxis,
der
Arbeit
mit
aufwendig
erstellten
Horoskopen,
hin
zu
einer
ehrlicheren
Persönlichkeitsberatungspraxis
der
Weg
der
Wahl?
Der
"Hofastrologe",
als
Berater
außergewöhnlicher
Menschen,
bleibt
die
Domäne
der
reinen
Astrologie,
aber
kann
hier
noch
reinen
Gewissens
mit
den
falschen
Planetenpositionen
gearbeitet
werden?
Die
Massenastrologie,
der
naive
Umgang
mit
Sternbildern
-
würden
die
Astrologen
nicht
erheblich
an
Glaubwürdigkeit
gewinnen,
wenn
sie
sich
hier
noch
energischer
von
diesem
Treiben
distanzieren
würden?
Zweifellos,
die
Zukunft
der
Astrologie
war
nie
gefährdet
und
wird
es
auch
in
Zukunft
nicht
sein.
Aber
es
wäre
an
der
Zeit,
die
nötigen
Fehlerkorrekturen
vorzunehmen,
im
Interesse
der
Glaubwürdigkeit,
im
Interesse
einer
ehrlich
betriebenen
Persönlichkeitsberatung
und
damit
letztlich
im
Interesse
der
Klienten
und
der
Astrologen.
Der
Preis
mögen
Verluste
sein,
vor
allem
im
Bereich
der
kommerzieller
betriebenen
Astrologie,
auch
ein
vorübergehender
Verlust
der
Glaubwürdigkeit
bei
den
ambitionierten
Astrologen
ist
vorstellbar,
aber
auf
Dauer
würde
die
Wahrheit
gewinnen
und
damit
die
Astrologie.
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